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  • Lothar Weinrauch

(8) Was versteht man unter "Brennweite"

Viele kennen aus optischen Experimenten in der Schulzeit das "Brennglas",

Mit einer gewölbten Linse oder Lupe werden Sonnenstahlen auf ein Blatt Papier projiziert.


Durch Veränderung des Abstandes zwischen Linse und Papier konnte man im Versuch einen "extrem heißen Lichtpunkt" erzeugen, der das Papier zum Entflammen brachte. Diesen winzige Punkt, sozusagen das Abbild der Sonne, nennt man Brennpunkt.

Lichtstrahlen, die parallel von der Sonne kommen, werden durch das Glas der Linse gebündelt.



Grafik: L. Weinrauch



Den Abstand zwischen Linsenmitte und Brennpunkt bezeichnet man als Brennweite


Die Brennweite ist von der Linsenwölbung abhängig. Bauchige Linsen haben ein kürzere Brennweite. Bei weniger stark gewölbten Linsen ist die Brennweite größer.


In Fotoobjektive ist ein komplettes Linsensystem eingebaut. Je nach Bauart ergeben sich unterschiedliche Brennweiten.

Bei Zoomobjektiven sind diese Systeme außerdem mechanisch verstellbar, so dass unterschiedliche Brennweiten eingestellt werden können.


Dieser physikalische Faktor wirkt sich auf den Bildwinkel aus.

Fotoobjektive mit kurzer Brennweite erfassen einen großflächigen Bereich.

Mit langbrennweitige Objektive kann man Teilbereiche heran holen.


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