Suche
  • Lothar Weinrauch

(7) Das Objektiv

Aktualisiert: Apr 20


Neben der Festlegung auf ein bestimmtes Kamerasystem (Kameragehäuse), spielen auch Überlegungen zum Objektiv eine wichtige Rolle.


Fotografiere ich überwiegend im Urlaub oder gehört die Porträtfotografie zu meinen Interessen. Sind Makro- oder Blumenfotografie von Bedeutung oder fotografiere ich überwiegend bei Sportveranstaltungen.

Liegen meine fotografischen Schwerpunkte auf Landschafts- und Naturfotografie oder habe ich ein Faible für Streetfotografie.


Die Objektivwahl richtet sich nach den persönlichen Anforderungen und kann sehr unterschiedlich sein.






Die Auswahl der Objektive können wir in 3 Gruppen einteilen.


1. Festbrennweitige Objektive:


Objektive dieser Bauart haben eine feststehende Brennweite, d.h. der Bildwinkel kann bei der Aufnahme nicht verändert werden.

Die Lichtstärke und Abbildungsleistung sind gegenüber Zoomobjektiven allerdings in der Regel deutlich besser.


Zur Gruppe der „Festbrennweiten“ zählen:


  • Standardobjektive (entsprich etwa dem perspektiven Eindruck der menschlichen Augen)

  • Porträtobjektive (leichte Telewirkung, variable Softeffekte einstellbar, starkes Bokeh)

  • Weitwinkelobjektive (sehr großer bis großer Bildwinkel / ideal für Landschaft, Architektur)

  • Teleobjektive (Fernglaswirkung, Objekte lassen sich nah heranholen, Sport- und Tierfotografie)


2. Zoom-Objektive:


Objektive mit variabler Brennweite sind universell einsetzbar.

Die Lichtstärke, meist etwas schwächer als bei "Festbrennweiten", hängt von der Bauart und vom Zoombereich (Abbildungsfaktor) ab.

Gegenüber der „Festbrennweite“ sind Gewicht und Volumen beim Zoom wegen umfangreicheren Linsensystemen deutlich höher.

Kompromisse bei der Abbildungsleistung müssen ebenfalls eingegangen werden.


Zur Gruppe der Zoomobjektive zählen:


  • Weitwinkel-Zoom (großer bis sehr großer Bildwinkel / 2 bis 2,5-fach)

  • Standard-Zoom (moderater Weitwinkelbereich bis leichter Telebereich / 3 bis 4-fach)

  • Reise-Zoom (Weitwinkel bis Telebereich / 4 bis 5-fach)

  • Tele-Zoom (leichter bis starker Telebereich / 4 bis 5-fach)


3. Spezialobjektive:


  • Makroobjektive (für Aufnahmen im extremen Nahbereich / bis etwa 1:1)

  • Fischaugen-Objektive (extrem großer Bildwinkel / Abbildungen stark verzerrt)

  • Spiegelobjektive (starke Vergrößerung weit entfernter Motive)

Fazit:


Für Freizeitfotografen sind Standard-Zoom oder Reisezoom erste Wahl.


Für alle Anwendungen (Porträt-, Sport-, Tierfotografie u.a. Themen) gibt es ein großes Angebot.


14 Ansichten
This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now