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  • Lothar Weinrauch

(11) Bildgröße, Seitenverhältnis und Bildqualität

Aktualisiert: Apr 27

Im Kameramenü finden sich folgende Einstellungen


  • Bildgröße

  • Bildqualität

  • Seitenverhältnis


Mit diesen Menüpunkten kann man die Auflösung und Qualität der Aufnahme voreinstellen.




Bildgröße:


Moderne Kameras, wie die aktuellen Modelle von Nikon, Canon oder Sony, haben beispielsweise einen Bildsensor der

24-Megapixelklasse ( kurz bezeichnet mit 24 MP oder 24M )





Bildbeispiel:

Menü einer SONY-Kamera



Wie kommen diese Angaben zustande ?


Unter Bildsensor versteht man, vereinfacht ausgedrückt, ein elektronisches-lichtempfindliches Bauteil im Kameragehäuse. Dieses Bauteil wandelt Lichtimpulse in elektrische Signale um und hat eine bestimmte maximale Anzahl von Pixel (Bildpunkten).


Bei der einer Sensorgröße von 23,5 mm x 15,6 mm ist das eine maximale Pixelgröße von

6000 x 4000 (= 24 MP)


Im Menüpunkt Bildgröße können z.B. drei Varianten gewählt werden.


"L" ( 6000 x 4000 Pixel )

"M" ( 4496 x 3000 Pixel )

"S" ( 2992 x 2000 Pixel )


Ein Hauptgrund für diese drei Einstellungsmöglichkeiten ist die Reduzierung der Datenmenge auf der Speicherkarte.





Da es zwischenzeitlich Speicherkarten mit einem sehr hohen Datenvolumen gibt, sollte man die Kamera auf der Bildgröße "L" eingestellt lassen.


( ! ) Nur so steht für eine spätere Nachbearbeitung am PC immer die beste Bildauflösung zur Verfügung.




Bildqualität:


Hier der Menüpunkt Bildqualität bei einer

Sony-Kamera














Unter dem Menüpunkt Bildqualität sind weitere Einstellungsparameter zu finden.


Beispiel das Sony-Kameramenü :


RAW

RAW & JPEG

X.Fine

Fine

STD




Andere Hersteller verwenden folgende Bezeichnungen:


JPEG » Fine

JPEG » Normal (bei Sony

JPEG » Basic

NEF (RAW)

NEF (RAW) + JPEG


  • JEPG-Dateien werden durch die Kameraelektronik (interner Rechner) bereits optimiert (Belichtungskorrektur, Verbesserung der Farb- und Tonwerte, Schärfe)


  • NEF (RAW) - Dateien sind unbearbeitete Bilddaten, sogenannte Rohdaten. Die Bildoptimierung muss nachträglich mit einem entsprechenden Konverterprogramm (Bildbearbeitung am PC) vorgenommen werden.



Die Einstellungen Fine / Normal / Basic bezeichnen die Komprimierungsstufe der Bilddaten.

Durch eine Reduzierung kommt es allerdings auch zu einem Qualitätsverlust.

Auch hier ist es wenig sinnvoll von der Einstellung "Fine" abzuweichen.


Die Einstellung NEF (RAW) + JEPG lässt eine duale Speicherung der Daten zu. So hat man ggf. für die spätere Bildbearbeitung ausreichend Datenmaterial für die Bild-Optimierung. Diese Einstellung ist eher für Profis interessant.




Seitenverhältnis:




Uber den Menüpunkt Seitenverhältnis kann man bei verschiedenen Kameras das Bildformat voreinstellen.










So sind sind beispielsweise Fotosaufnahmen im Verhältnis 2:3 / 3:4 / 16:9 / quadratisch möglich.

Diese Möglichkeiten sind je nach Hersteller unterschiedlich.

Das Zurechtschneiden der Bilder am PC ist aber im Regelfall die besser Lösung.




Tipp / Fazit:

Soweit kein anderer Grund vorliegt, sollte man bei der Aufnahme die max. Bildgröße und beste JEPG-Qualitätsstufe voreingestellt lassen. Änderungen sind über die Bildbearbeitung am PC immer noch möglich. Für versierte Fotografen ist die Einstellung RAW eine zusätzliche Option.

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