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  • Lothar Weinrauch

(14) Schärfentiefe

Aktualisiert: Apr 30

Schärfentiefe, was ist das ? Diese Frage stellen sich viele Fotografie-Einsteiger.


Neben den verschiedenen Belichtunsprogrammen, ist die gezielte Wahl der "Schärfentiefe" ein wichtiges Gestaltungselement.


Durch Veränderung der "Arbeitsblende" kann der Schärfenbereich, in dem sich das Haupt-Motiv befindet, beeinflusst werden.





Wird eine Person vor einer Landschaft fotografiert, so erfolgt die Fokussierung üblicherweise auf das Gesicht (Scharfstellpunkt). Gegenstände/Objekte im Hintergrund erscheinen mehr oder weniger unscharf. Dies ist abhängig von der eingestellten Blende.




Beispiele:


Porträt bei Blende 2.8

geringe Schärfentiefe

(nur Augenbereich)










Porträt bei Blende 5.6

erweiterte Schärfentiefe

(Augen, Kinn, Stirn)










Porträt bei Blende 11

größere Schärfentiefe

(ganzes Gesicht)










Diese gestalterische Methode ist in der Porträt- und Personenfotografie von besonderer Bedeutung,

kann aber auch in anderen Motivbereichen eine interessante Alternative sein.




Bildbeispiel / Porträt


Kamera SONY A7 II

Objektiv SONY 50 mm

(Festbrennweite)


Arbeitsblende 2.0


Fokussiert wurde auf die Augen.

Mund, Nase, Stirn liegen im

Schärfenbereich


Der Hintergrund wird unscharf






Die Schärfentiefe ist allerdings auch von folgenden zusätzlichen Faktoren/Einstellungsparametern abhängig. Brennweite des Objektivs, Abstand zum Objekt und Abstand zum Hintergrund beeinflussen den "Bildlook" deutlich.


In der Landschaftsfotografie liegt die Wertigkeit im Regelfall auf maximaler Schärfe, so dass eine stärkere Abblendung erfolgen muss (beispielsweise Blende 8, 11 oder 16).

Landschaftsfotos mit "offener Blende" sind ebenfalls sehr interessant. Die Schärfenpriorität kann mit dieser Einstellung auf bestimmte Objektbereiche im Vorder- oder Hintergrund gelegt werden.





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