Suche
  • Lothar Weinrauch

(15) Weißabgleich

Aktualisiert: Mai 1

Was versteht man unter diesem Begriff

Zum Fotografieren benötigt man Licht.

Wir kennen Licht in vielerlei Formen :


  • Natürliches Sonnenlicht

  • Licht unter bewölktem Himmel

  • Sonnenuntergang / Abendsonne

  • Licht einer Glühlampe

  • Blitzlicht

  • LED-Licht

  • Neonlicht am Arbeitsplatz

  • Farbiges Licht von Reklametafeln


Licht kann gleisend hell sein, gedimmt oder auch ganz schwaches Mondlicht. Und es hat unterschiedliche Farbtemperaturen, die in Kelvingrad gemessen und angegeben werden.


Das menschliche Auge besitzt so etwas wie einen „automatischen Farbausgleich“ (chromatische Adaption).

So empfinden wir ein weißes Blatt Papier in unterschiedlichen Lichtsituationen immer als „weiß“.

In der digitalen Fotografie können diese unterschiedlichen Farbtemperaturen zu Farbstichen im Bild führen.

Vermieden wird dies durch die Funktion Weißabgleich ( auch White Balance oder WB genannt).


Die Funktion Weißabgleich ist im Kamera-Menü zu finden ( hier am Beispiel SONY)


In diesem Fall ist die Einstellung "Schatten"

zu sehen.









Geht man auf das Untermenü, sind weitere Einstellungsmöglichkeiten vorhanden



Hier der Menüpunkt "Schatten"

















Durch Betätigen der

Multifunktionstaste oder Touchscreen

lassen sich die Menüpunkte anwählen.


Hier wurde die Option AUTO oder AWB

(automatic white balance) gewählt.













Weißabgleich / Simulation der Farbverschiebung


Die Spielzeugautos stehen bei allen Fotos auf einer geeichten KODAK-Graukarte (neutrales Grau)


Foto 1


Belichtung bei diffusem Tageslicht

ca. 5.500 Kelvin


Farbe: neutral







Foto 2


Belichtung bei Mittagslicht mit hohem

Blauanteil

ca. 6.400 Kelvin


Farbe: kühl






Foto 3


Belichtung bei Abendlicht mit hohem

Gelbanteil

ca. 4.200 Kelvin


Farbe: warm






Um Farbschwankungen auszugleichen, verwendet man üblicherwiese den Automatischen Weißabgleich. Die Farben erscheinen in dieser Einstellung weitgehend ausgewogen, neutral und natürlich ( siehe Foto 1 )



Besondere Aufnahmesituationen verlangen möglicherweise auch eine manuelle oder halbmanuelle Farbkorrektur.


Im Menüpunkt Weißabgleich finden sich für diese Zwecke weitere Untermenüs.

So zum Beispiel die Einstellungen:

Tageslicht, Schatten, Bewölkt, Blitz, Glühlampe, Leuchtstoffröhre, ferner Menüpunkte für individuelle Anpassung und diverse Farbfilterfunktionen.

Je nach Kamerahersteller und Modell sind unterschiedliche Optionen vorhanden.


Darüber hinaus bietet die digitale Bildbearbeitung zahlreiche Möglichkeiten der Farbkorrektur.














0 Ansichten
This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now